Soeben zeigte Apple-Boss Steve Jobs eine erste Version von iPhone OS 4.0. Das Betriebssystem steht ab sofort Entwicklern für die Erstellung neuer beziehungsweise die Überarbeitung bereits vorhandener Apps für das iPhone und den iPod touch vor. Übrigens: Auch das iPad soll die Funktionen spendiert bekommen, das geschieht aber erst im Herbst 2010.
Multitasking auf dem iPhone
Darauf haben wir sehnsüchtig gewartet: iPhone OS 4.0 unterstützt endlich Multitasking, also die Möglichkeit, mehrere Apps gleichzeitig laufen zu lassen. Per Doppelklick auf die Home-Taste des iPhones/des iPod touch blendet OS 4.0 eine Übersicht über alle gerade laufenden Apps ein, zwischen denen man dann bequem hin und her schalten kann. Die Programme sollen dabei immer nur die Ressourcen verwenden, die sie tatsächlich benötigen (etwa die Sound-Ausgabe). Der Rest wird heruntergefahren, um anderen Apps mehr Power einzuräumen. Auch das Hochladen von Fotos auf Internetportale oder VoIP ist mittels Multitasking parallel möglich. Das Ganze funktioniert aber nur auf dem iPhone 3GS (und dessen Nachfolgern) sowie einem neuen iPod touch, der ebenfalls im Sommer auf den Markt kommt.
Apps in Ordner sortieren
Die iPhone-Programme sammelt man zukünftig in Ordnern (etwa „Spiele“ oder „Anwendungen“) und sorgen so für mehr Übersicht auf dem Touchscreen.
Verbesserte E-Mail-App
OS 4.0 bietet die Möglichkeit, mehrere E-Mail-Konten unter einem Posteingang zu verwalten und verschiedene Exchange-Konten gleichzeitig einzurichten.
iBooks: iPhone und iPod werden zum E-Book-Reader
Der vom iPad her bereits bekannte Online-Buchladen iBooks wandert auch auf das iPhone und den iPod touch. Zukünftig lädt man direkt aus dem iBook-Store Bücher auf die Geräte und liest sie dort mittels eingebauten Anzeigeprogramm.
Game Center
Apple richtet das „Game Center“ ein. Dort tragen sich Spieler global in Highscore-Listen ein oder treffen sich zu Multiplayer-Partien. Die Schnittstelle lässt sich in Spiele integrieren.
iAd-Werbeplattform
„iAd“ blendet personalisierte und auf die Region bezogene Werbung ein. Apple bietet damit beispielsweise Entwicklern von Gratis-Apps die Chance, über Anzeigen Geld zu verdienen, diese sollen 60 Prozent der Einnahmen erhalten, Apple bekommt die restlichen 40%.
— written by Flusier










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